Samstag, der 05.05.2018 - Die U13 gewinnt vier Ba-Wü Meistertitel

Am Samstag bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der U13 hatte die Judoschule neun Athleten am Start. Vier Titel und drei weitere Medaillen war die Ausbeute der Leonberger.

Bei den Jungs war Merlin Tuma -43 Kg unschlagbar. Tuma, der jüngster Jahrgang ist, gewann alle Kämpfe vorzeitig. Mit einem Fusswurf legte er Christian Schneeweis vom BC Karlsruhe auf die Matte. Mete Demir von der Sportschule Kustusch konterte er und im Halbfinale warf er Finn Ärlemalm vom KSV Esslingen mit einem Hüftwurf. Im Finale traf er wieder auf einen Esslinger. Tuma ließ nichts anbrennen, nach 45 Sekunden beendet er den Kampf gegen Alexander Bekin mit einem Fusswurf und durfte sich die Goldmedaille umhängen lassen.

-40 Kg musste Coco Baur sechs mal ran bevor sie sich Baden-Württembergmeisterin nennen durfte. Baur, verbrachte die Nacht zuvor im Krankenhaus wegen verdacht auf Blinddarmentzündung. Nach genauerer Untersuchung stellte sich heraus dass es nur ein Darmverschluss war und ein Toilettengang eine schnelle Heilung brachte und somit bekam Sie am Samstagmorgen auch die Kampffreigabe vom Arzt. Die Trainertochter kämpfte in einem Poolsystem mit zwei Vierergruppen, wo jede gegen jede kämpfte und die ersten zwei jeder Gruppe ins Halbfinale kommen. Gegen Mareike Munkelt vom JC Ettlingen und Ann-Jolie Bauer von der TSG Backnang gewann Baur, die ebenfalls jüngster Jahrgang ist, schnell mit einem Innenschenkelwurf. Gegen Elli Schönfelder vom TSV Schwieberdingen tat sich die Leonbergerin schwer. Sie kam nicht mit ihrem Griff durch, und wurde von Schönfelder mit einem Innenschenkelwurf geworfen. damit haben drei Athletinnen in der Gruppe zweimal gewonnen und einmal verloren und alle drei mussten nochmals gegeneinander antreten. Schönfelder und Baur gewannen gegen die Backnangerin. Somit mussten beide den Poolsieg untereinander ausmachen. Beide brachten keine Wertung während der regulären Kampfzeit zustande, damit gab es eine Verlängerung. Die ging fast nochmal zwei Minuten, dann brachte die Schwieberdingerin ihren gefährlichen Innenschenkelwurf an, Baur fiel und musste im Halbfinale gegen die Gruppensiegerin der anderen Gruppe Isabella Gröpfer von der Sportschule Kustusch ran. Die Leonbergerin ließ nichts anbrennen und gewann mit einem Innenschenkelwurf. Im Finale musste sie zum dritten mal an diesem Tag gegen Schönfelder kämpfen. Baur wechselte ihre Kampfauslage, überraschte damit die Schwieberdingerin und gewann das Finale mit einem Innenschenkelwurf. Eine hart erkämpfte Goldmedaille durfte sich Judoschulenathletin abholen.

Im gleichen System kämpfte Divina Allmann -33 Kg. Allmann verlor gleich den ersten Kampf gegen Elisabeth Cernaev vom JC Bietigheim mit einer Kontertechnik. Nach dem Weckruf gewann Baurs Athletin gegen Meleke Yazici vom JV Donaueschingen mit einem Schulterwurf und Sofie Gonzales vom VFL Sindelfingen mit einem Haltegriff. Im Halbfinale traf Sie auf die Gruppensiegerin vom anderen Pool Laura Krutsch vom VFL Sindelfingen. Allmann kämpfte überlegen, warf die Sindelfingerin und gewann mit einem Haltegriff. Das Finale wollte Baurs Athletin unbedingt gewinnen gegen Vivien Wiebel vom KSV Esslingen. Allmann setzte einen Schulterwurf an und gewann Gold.

Ruth Albert -52 Kg steuerte die vierte Goldmedaille hinzu. Albert kämpfte auch souverän in dieser Gewichtsklasse. Zwar gab sie eine Wertung gegen Laura Kühnel vom TSV Laichingen ab, danach war sie wach glich mit einem Hüftwuf aus und gewann dann mit einem Fusswurf die Begegnung. Gegen Gina Maria Maier vom JC Marbach und Mira Langheinzl vom JC Konstanz ließ die Leonbergerin nichts anbrennen, gewann beide Begegnungen mit einem Hüftwurf in der ersten Minute und war damit auch Baden-Württembergische Meisterin.

-50 Kg verpasste Sergej Savka knapp den Titel. Auch Savka hatte das Kampfsystem mit den zwei Gruppen. Savka verlor den ersten Kampf gegen Paul Hermann vom JC Kontanz mit einer Kontertechnik. Maxim Cernaev vom vom JC Bietigheim und Fabrice Guerriero vom FA Göppingnen stellten keine große Probleme dar, beide warf er mit einem Schulterwurf. Der Schulterwurf war auch die Waffe im Halbfinale gegen Mario Bechthold vom BC Karlsruhe. Im Finale gegen Lennert Weste von der TSG Backnang reichte die Kraft nicht aus. Der Backnanger kontert den Angriff von Savka und damit gewann der Leonberger Silber.

Zwei Bronzemedaillen steuerte Tashina Tuma -44 Kg und Oskar Frömling -40 Kg hinzu. Auch Tuma kämpfte im Zweigruppensystem. Tuma verlor den ersten Kampf gegen Reka Hartstang vom PS Karlsruhe mit einem Innenschnekelwurf. Tuma verletzte sich bei der Aktion am Ellenbogen, konnte aber doch weiterkämpfen. Sie gewann gegen Leonie Traa vom VFL Ulm mit einem Schulterwurf und gegen Isabella Schühlein vom KSV Esslingen mit einem Fusswurf. Damit erreichte sie das Halbfinale und hatte die Bronzemedaille sicher. Das Halbfinale verlor die Athletin der Leonberger Judoschule mit einem Schulterwurf und belegte damit letztendlich Platz drei.

Frömling hatte zuerst ein Freilos in seiner Gewichtsklasse und gewann dann gegen Jeremy Rust vom TV Neustadt mit einem Schulteruwrf. Mit dem selben Wurf verlor Baurs Athlet das Viertelfinale und musste sich durch die Trostrunde durchkämpfen. Gegen Tristan Aitukaev vom FA Göppingen besiegte er mit einem Hüftwurf, Maxim Witt vom JC Ettlingen mit einem Haltegriff und im Kampf um Platz drei legte er Sebastian Nuss mit einem Fusswurf auf die Matte und brachte die Bronzemedaille nach Hause. Tristan Schweiger, der sein Gewicht -37 Kg nicht schaffte, hatte in der Kategorie -40 keine Chance und verlor zweimal.

Auch Nock Nowack -31 Kg ist noch nicht in seiner neuen Gewichtsklasse angekommen. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen belegte Nowack Platz sieben.



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