Sonntag, der 18.11.2018 - Platz 7 bei den Deutschen U14 Mannschaftsmeisterschaften

Von Freitag bis Sonntag fanden im Brandenburgischen Senftenberg die Nationalen Titelkämpfe der U14 statt. Die Leonberger Judoschule hatte jeweils ein Mädchen- und ein Jungenteam am Start. 32 Mannschaften bei den Jungs und 24 bei den Mädchen aus 18 Landesverbänden waren in Senftenberg. Ein Team bestand immer aus fünf Kämpfer, es wurde zuerst in dreier-oder vierer Gruppen gekämpft und die ersten zwei jeder Gruppe kamen in die Hauptrunde. Die Teams, die in der Hauptrunde verlieren haben noch in der Hoffnungsrunde eine Chance auf die Bronzemedaille. Sollte ein Team in der Hoffnungsrunde verlieren, ist es raus aus dem Turnier.

Die Jungs trafen im ersten Gruppenkampf auf den späteren Bronzemedaillengewinner den JC Leipzig. Die Leonberger Jungs waren noch von der Atmosphäre überwältigt, steigerten sich aber im Laufe des Turniers. Lennie Tietgen -37 Kg gewann mit einem Haltegriff, Oskar Frömling -42, Merlin Tuma -48 und Mark Gutacker -55 gaben ihre Kämpfe ab. Levi Albert gewann +55 Kg noch zum Endstand von 2:3. Den nächsten Kampf gegen den TSV Unterhaching mussten die Jungs gewinnen, um in die Hauptrunde zu kommen. Baur heitzte seinen Athleten ordentlich ein, was dann fruchtete. Tietgen -37, Frömling -42, Tuma -48 und Gutacker -55 siegten vorzeitig. Nur Albert +55 verlor gegen seinen schnelleren Gegner. 4:1 gewannen die Leonberger und standen in der Hauptrunde dem JG Sachsenwald gegenüber. Tietgen eröffnete mit einem Sieg -37 Kg, Frömling -42 und Tuma -48 verloren, Gutacker glich aus -55. Alles hing an Albert +55. Der behielt die Nerven und gewann. Die Leonberger erreichten das Viertelfinale. Ihr Gegner war die Sportunion Annen und Baurs Jungs kämpften verbissen, fast alle Kämpfe gingen über die gesamte Kampfzeit von drei Minuten. Doch reichte es letztendlich nicht fürs Halbfinale. Tietgen -37, Frömling -42 und Tuma -48 verloren. Gutacker -55 und Albert +55 betrieben noch Ergebniskosmetik. Mit 2:3 verloren das Judoschulenteam und war in der Trostrunde. Hier kam es zur Wiederauflage des Finales der Württembergischen Meisterschaften gegen den VFL Sindelfingen, das Baurs Team mit 1:4 verlor. Trainer Baur fand die richtigen Worte und das Team revanchierte sich für die Niederlage bei den Württembergischen. Tietgen -37, Frömling -42, gewannen. Tuma -48 gab seinen Kampf ab. Doch Gutacker -55 und Albert +55 steuerten die letzten zwei Siegpunkte dazu. 4:1 gewannen die Leonberger. Im Trostrundenfinale hieß der Gegner RSV Eintracht aus Brandenburg. Sollten die Leonberger den Kampf gewinnen kämpfen sie um die Bronzemedaille gegen den Verlierer des Halbfinales. Es wurde der spannendste Kampf der Leonberger. Tietgen -37 gewann durch einen Haltegriff. Frömling -42 verlor durch eine fragwürdige Kampfrichterentscheidung. Tuma -48 brachte Baurs Team wieder in Führung durch einen Haltegriff. Gutacker verlor -55 gegen den körperlich überlegenen Brandenburger. Somit hatte Albert wieder den Königskampf. Doch diesmal lastete die Verantwortung zu sehr auf ihm. Albert griff nicht an und flog eine Innensichel. Damit belegten die Jungs den siebten Platz, was bisher die beste Teamplatzierung der Judoschule bei Nationalen Titelkämpfen war.

Von den 24 Mädchenmannschaften waren nur acht Teams reine Vereinsmannschaften, die anderen waren Kampfgemeinschaften. Die Leonberger zählten zu den acht ohne Kampfgemeinschaft und hatten es damit etwas schwerer als die Jungs. Auch die Mädchen starteten mit einer knappen Niederlage gegen die Kampfgemeinschaft Blau-Weiß Jarmen/Asia Sport ins Turnier. Lucie Herbstreit gewann -38 Kg, Coco Baur erhöhte -44 Kg auf 2:0. dann aber verloren Carolina Herter -50, Ruth Albert -57 und Julie Jedek +57 Kg. Gegen den nächsten Gegner PSV Olympia Berlin musste ein Sieg her und die Leonberger waren dem Druck gewachsen. Herbstreit -38, Baur -44, Herter -50 und Albert -57 gewannen vorzeitig. Nur Jedek +57 gab ihren Kampf ab. Mit 4:1 durfte das Leonberger Mädchenteam in der Hauptrunde mitkämpfen. -38 gewann Divina Allmann gegen die Kampfgemeinschaft 1.JJJC Hattingen/Sport-Union Annen. Baur -44 und Herter -50 verloren die nächsten zwei Kämpfe. Albert glich -57 Kg aus. Alles hing an Jedek +57. Jedek, die noch nicht so lange Judo macht, war ihrer Gegnerin nicht gewachsen und verlor. Mit einem 2:3 ging es in die Trostrunde gegen die Kampfgemeinschaft Kaizen Berlin/DJK Süd Berlin. Auch hier wurde es knapp. es gewannen -38 Marleen Lehrer und -44 Kg Baur, dann verloren sehr knapp Herter -50, Albert -57 und Jedek +57. Mit einem 2:3 schieden die Leonberger Mädchen aus dem Turnier aus. Nicht zum Einsatz kam Tashina Tuma -44 Kg. Auch das war bisher das beste Ergebnis für ein weibliches Judoschulenteam bei den Deutschen Meisterschaften.



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